Das Votum liegt vor

Nun ging es schneller als erwartet: das Votum ist zum Download verfügbar. Sie können es aber gerne auch noch bis ins neue Jahr liegen lassen - das bleibt Jeder/m selbst überlassen.

Das Votum wird nun, wie bereits beschrieben, an den Bischof und sein Team übergeben. Eine Antwort des Bischofs ist bis März zu erwarten.

Allen eine schöne Adventszeit und gesegnete Weihnachten!

Für den Koordinierungskreis,
Sabine Wiesweg

Die Entscheidung über das Votum im Pfarreientwicklungsprozess wurde getroffen

Am Mittwochabend, dem 29.11.2017, haben die beiden entscheidenden Gremien: der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand in einer gemeinsamen Sitzung über das Votum abgestimmt.
Der Pfarrgemeinderat stimmte mit 8 Stimmen zu, 6 Stimmen waren dagegen.
Der Kirchenvorstand stimmte mit 13 Stimmen zu, 3 Stimmen waren dagegen.
Enthaltungen gab es in beiden Gremien nicht.
Damit ist das Votum angenommen.

Die in den vergangenen zweieinhalb Jahren vorbereitete Entscheidung über die Zukunft der Pfarrei mündet nun in einem Votum, in dem die inhaltlichen Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit unserer Kirche in Katernberg, Schonnebeck, Stoppenberg, Frillendorf und Teilen von Kray festgelegt wurden. Außerdem werden die aufgrund der finanziellen Situation notwendig gewordenen vorgesehenen räumlichen Veränderungen im Votum beschrieben.

Dieses Votum wurde nach der Sitzung am Mittwoch von einer Vertreterin des Pfarrgemeinderatsvorstands und dem stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden unterschrieben und wird noch im Dezember an den Bischof weitergeleitet. Im Januar werden einige Mitglieder des Koordinierungskreises das Votum dem Bischof / bzw. dem zuständigen Gremium im bischöflichen Generalvikariat in einem persönlichen Gespräch vorstellen.

Zurzeit wird die Druckvorlage von einem professionellen Drucker fertiggestellt. Anschließend wird dann der Druck starten. Wir rechnen daher mit einer Verteilung der gedruckten Fassung der Voten im Januar. Sobald eine PDF-Fassung vorliegt, wird sie hier zum Download zur Verfügung gestellt.

 

Anliegend finden Sie die Pressemitteilung, die am Mittwochabend an die Presse weitergegeben wurde

Für den Koordinierungskreis,
Sabine Wiesweg

 

  

19.09.2017

Die 3.Pfarrversammlung im Pfarreientwicklungsprozess

Wie angekündigt, fand am 18.09.2017 die dritte Pfarrversammlung im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses statt. Diesmal am Abend in der Kirche St. Elisabeth. Über 100 Mitglieder unserer Pfarrei sind der Einladung gefolgt und haben neben neuen Informationen zum wirtschaftlichen Konzept eine erste Vorstellung des pastoralen Konzeptes gehört.

Anliegend stehen die am Abend vorgestellte Präsentation als auch ausführliche Gesprächsnotizen zum Download zur Verfügung. Bis Ende November haben KV und PGR mit dem Koordinierungskreis und dem Pastoralteam noch Zeit für die Fertigstellung des Votums.

 

 

Ausführliche Informationen für Sie zum Download

Präsentation: Konzeption und Pastoral

Pfarrversammlung: Inhalte (Notizen)

 

 

 

 

  

02.07.2017

Pfarreientwicklungsprozess St. Nikolaus – Erste Abstimmung über die Standortentscheidungen

1 Vorgeschichte

Am 1. April 2008 wurde aus den acht Pfarreien und Gemeinden St. Albertus-Magnus, St. Anno, St. Elisabeth, Hl. Geist, St. Joseph, St. Nikolaus, St. Winfried und Hl. Schutzengel die Pfarrei St. Nikolaus gebildet und damit das sogenannte Zukunftskonzept des Bistums Essen umgesetzt. Eine pastorale Einheit mit rund 23.000 Katholiken mit drei Gemeindekirchen, drei Filialkirchen und zwei weiteren Kirchen im Essener Norden war entstanden.

Die Herausforderungen, vor denen die Kirche in Deutschland steht, sind auch bei uns deutlich erkennbar. Vermehrt machen sich in diesem bunt gemischten sozialen Umfeld die damit einhergehenden Herausforderungen und insbesondere der demographische Wandel bemerkbar. In den letzten zehn Jahren seit Pfarreigründung hat sich die Zahl der Katholiken um mehr als 10% reduziert, hauptsächlich verursacht durch die schrumpfende Bevölkerung, aber ebenfalls durch Kirchenaustritte. Gehen wir mit diesem Vergleich weiter zurück, sehen diese Zahlen noch drastischer aus. Nahmen im Jahr 1980 an einem Wochenende noch rund 4.500 Menschen am Gottesdienst teil, so sind es heute noch 1.500.

So waren wir seit einigen Jahren von diversen Veränderungen betroffen, die unter anderem die Gottesdienstordnungen, andere organisatorische Abläufe und inhaltliche Akzente bzw. Projekte umfassten. Über Jahre hinweg reduzierten sich auch finanzielle Spielräume, und notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an Gebäuden mussten aufgeschoben werden. Es war daher vielen Mitgliedern in den Gremien unserer Pfarrei seit längerem klar, dass wir auf verschiedenen Ebenen eine Veränderung herbeiführen müssen, um finanziell überlebensfähig und spirituell zukunftsfähig zu werden. Der Pfarreientwicklungsprozess des Bistums hat uns geholfen die notwendigen Diskussionen zu strukturieren und zeitlich zu planen. Die im Folgenden beschriebene Standortentscheidung ist nicht die Entscheidung für das Votum, sondern nur ein Baustein darin!

2 Entscheidung

Nachdem die Koordinierungsgruppe die Zukunftsvorstellungen aus den zwei Pfarreiversammlungen und den gebildeten Arbeitsgruppen ausgewertet und mit Kosten versehen hatte, entstand ein Entwurf des Zukunftskonzeptes für die Pfarrei St. Nikolaus. In dem Konzept wurden weiterhin die Ergebnisse aus dem Treffen zu pastoralen Themen mit dem Pfarrgemeinderat, der Zustand der pastoral genutzten Gebäude und der zukünftige Finanzrahmen der Pfarrei berücksichtigt.

In getrennten Sitzungen haben sich dann Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat mit den Argumenten der Koordinierungsgruppe auseinandergesetzt und sehr lange und kontrovers diskutiert. Der Vorschlag der Koordinierungsgruppe wurde mehrheitlich angenommen. Es gab zahlreiche sehr verschiedene Gründe, die zur Entscheidung geführt haben, nur einige können hier benannt werden.

Die pastorale Vision beruht auf den vier Leitsätzen, die wir bereits am Anfang des Prozesses in einer Pfarrversammlung erarbeitet hatten:

  1. Unsere Kirche möchte nah sein
  2. Wir wollen gemeinsam Aufbruch gestalten
  3. Wir möchten uns den Menschen in der Umgebung zuwenden
  4. Wir möchten die Nähe Gottes erfahrbar machen

Mit Mut zum Aufbruch haben wir uns dazu entschlossen, spätestens im Jahr 2030 Gottesdienste an einem Hauptstandort in der Kirche St. Joseph zu feiern. Grundlage für diese Entscheidung ist maßgeblich der enge finanzielle Spielraum, der uns nur erlaubt, eine historische Kirche zu finanzieren. Der Standort St. Joseph kann darüber hinaus ohne Sanierung von Kirche oder Gemeindezentrum durch die Pfarrei genutzt werden. Darüber hinaus reifte aber in der Koordinierungsgruppe, dem Pastoralteam und den Gremien die Erkenntnis, langfristig Seelsorge nicht in der gleichen Weise wie in den Jahren zuvor umsetzten zu können, sondern gemeinsam zu versuchen, gemeindeübergreifend zu denken. Uns verbindet hier die Hoffnung und Erwartung, dass es nicht die einzelnen Kirchenräume sind, die uns als Christen den Weg zum Gottesdienst und zu Veranstaltungen nehmen lassen, sondern die Begegnung untereinander, das gemeinsame Tun und der christliche Glaube. 

Für die Zukunft der gemeindlichen Standorte hat sich die Koordinierungsgruppe darauf verständigt, dass in jeder der drei Gemeinden mindestens ein pastoral genutztes Gebäude langfristig gesichert sein soll. Wir wollen speziell auch in den vier Stadtteilen unserer Pfarrei als Kirche präsent sein. Dies sollen folgende Gebäude sein:

  • Stoppenberg: Ökumenisches Gemeindezentrum in Kooperation und gemeinsamer Trägerschaft. Die evangelische Thomasgemeinde hat Interesse daran.
  • Schonnebeck: Gemeindezentrum St. Elisabeth in Trägerschaft des Kirchbauvereins
  • Frillendorf: Haus Waterfohr in Trägerschaft des Haus Waterfohr e.V.
  • Katernberg: Gemeindezentrum St. Joseph in Trägerschaft der Pfarrei

Leider gehörte es auch zu den Aufgaben der Koordinierungsgruppe einen Vorschlag zu machen, der aufzeigt, welche Orte die Pfarrei in naher Zukunft und spätestens bis 2030 nicht mehr finanzieren kann.

Schweren Herzens haben wir uns dafür entschieden, unsere jetzige Pfarrkirche nicht mehr gemeindlich zu nutzen. Letztlich ausschlaggebend war, dass das Gemeindezentrum vollständig saniert oder neugebaut werden müsste, da es in einem baulich sehr schlechten Zustand ist. Eine so große Investition macht im Rahmen des Sparkonzeptes keinen Sinn. Wir erachten eine Kombination aus Kirche und Gemeindezentrum für pastoral notwendig. In unmittelbarer Nähe der St. Nikolaus-kirche befindet sich die Karmelkirche, wo täglich Gottesdienste stattfinden.

Ebenso können wir leider die Erhaltung der Kirche St. Elisabeth dauerhaft nicht mehr sicherstellen, weil die Sanierung eine sehr erhebliche Summe kosten würde.

Die Konzentration auf einen Kirchenstandort bedeutet zu unserem Bedauern ebenfalls, dass wir die Filialkirchen Hl. Geist und Hl. Schutzengel nicht mehr gemeindlich nutzen werden.

Ein Zeitplan zur Umsetzung der räumlichen Veränderungen muss in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden. Wir gehen zurzeit davon aus, dass es ab 2020 erste Veränderungen geben wird, diese sind aber immer auch abhängig von Interessenten und Investoren.

Mit Blick auf das Personal in der Pfarrei plant die Vorlage der Koordinierungsgruppe eine Personalreduzierung über den Renteneintritt ein. Bis 2030 sollen so noch etwas mehr als zwei Beschäftigungsumfänge eingespart werden.

Schritte in die Zukunft bedeuten Abschied und Aufbruch, das ist in jeder Familie sichtbar, in jedem Leben spürbar. Veränderungen haben zunächst immer etwas mit Abschied zu tun. Abschied tut weh, wie wir nur allzu gut wissen. Veränderung heißt aber auch Neubeginn, es wird etwas Neues entstehen.

Pfarrversammlung mit neuen Informationen und Austausch: 18.9.2017, 19.30 in der Kirche St. Elisabeth.

Die Koordinierungsgruppe in Abstimmung mit dem Pfarrgemeinderat, dem Kirchenvorstand und dem Pastoralteam

Hier der Text zur Abstimmung zum Downloaden

 

 

 

26.05.2017

Vernetzungstreffen auf Stadt- und Pfarreien-Ebene

Anfang Mai hat auf Stadtebene ein zweites Treffen von Vertretern aus den Koordinierungsgruppen aller zehn Pfarreien stattgefunden. Der Fokus lag auf dem Austausch zum aktuellen Stand des Pfarreientwicklungsprozesses in den anderen Pfarreien. Als Vertreterin der evangelischen Kirche war Pfarrerin und Superintendentin Frau Greve dabei. Sie berichtet über die neue Kirchenkreiskonzeption, die mit unserem aktuellen Prozess vergleichbar ist.

Mit den Nachbarpfarreien unserer Pfarrei werden Vernetzungstreffen weitergeführt. In der vergangenen Woche war die Koordinierungsgruppe St. Nikolaus zu Besuch bei der Koordinierungsgruppe St. Johann Baptist.

26.05.2017

Pastorale Arbeit in der Pfarrei St. Nikolaus

In der vergangenen Woche haben sich einige Teilnehmer der pastoralen Arbeitsgruppen über den aktuellen Stand und die Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit ausgetauscht.

Wenige Wochen vorher haben der PGR, der KV, das Pastoralteam und der Koordinierungskreis über die vorhandenen pastoralen Angebote diskutiert und folgende Fragen besprochen: Was läuft gut, was nicht so gut? Wovon brauchen wir mehr, was lassen wir nur weiterlaufen?

 

Zwei Punkte tauchten bei beiden Gesprächsterminen gleichermaßen auf:

Einerseits eine bessere Vernetzung auf allen Ebenen: die konkrete Begegnung zwischen Menschen verschiedener Gruppen und Verbände, zwischen den Gemeinden, zwischen den Generationen etc. aber auch Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit mithilfe der verschiedenen Medien.

Andererseits besteht der Wunsch, mit gebündelten Ressourcen wirksamer und in der Öffentlichkeit / in den Stadtteilen sichtbarer zu werden, als christliche Gemeinschaft.

 

 

26.04.2017

Pfarreientwicklungsprozess im April 2017

Wie im Niko von März 2017 beschrieben, konzentrieren wir uns nun verstärkt auf die pastoralen Inhalte unserer Pfarrei. Zum Votum, das wir spätestens im Dezember beim Bistum einreichen müssen, gehört unter anderem ein ausführliches pastorales Konzept aus dem sich die Zielvorgaben für das wirtschaftliche Konzept ergeben.  
Dafür ist das vor wenigen Jahren verabschiedete Pastoralkonzept sehr hilfreich. Außerdem können anhand der bestehenden Angebote in unseren Gemeinden Interessen und Bedürfnisse abgelesen werden. Zusätzlich muss die Frage beantwortet werden, ob wir aus Anlass eines Neubeginns auch neue Schwerpunkte setzen möchten, neue Zielgruppen ansprechen, Themen ausbauen oder auf bestehende Nöte und Bedürfnisse der Menschen unserer Umgebung verstärkt eingehen können.

Am 29. April treffen sich der Pfarrgemeinderat, der Kirchenvorstand, das Pastoralteam und der Koordinierungskreis für eine Klausurtagung, bei der alle bestehenden Angebote gesichtet und analysiert werden, mit dem Ziel, die Grundlagen für die Entwicklung des neuen pastoralen Konzepts zu erhalten.

07.03.2017

Ergebnisse der Pfarreiversammlung am 29.1.2017

Die Pfarrversammlung hat im Januar stattgefunden. Wir waren wieder zu Gast in den Räumen des Gymnasiums am Stoppenberg und wurden von der Jugendberufshilfe "Die Boje" bestens bewirtet. Der Tag war gut gefüllt mit Informationen, wichtigen Themen und zahlreichen engagierten Diskussionen, alles eingerahmt von einer heiligen Messe.

In der Bildgalerie gibt es eine Fotodokumentation von Frau Valerius.

Unter dem folgenden Link können die Ergebnisse gelesen werden:  

Herzliche Einladung zur 2. Pfarreiversammlung zum Pfarreientwicklungsprozess

 

 

27.10.2016

Klarstellung im Zusammenhang mit den Pfarreiprozessen in St. Johann Baptist und St. Nikolaus

Als Pfarrer Arno Sassen in den Herbstferien seine Entpflichtung vom Amt des Pfarrers bekannt gab, um die er Bischof Dr. Overbeck wegen seiner Erkrankung gebeten hatte, hat die mit dieser Veröffentlichung verbundene Kommunikation der Nachfolgeregelung Nachfragen und Irritationen ausgelöst. Pfarrer Sassen, der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Johann Baptist haben daher den Personaldezernenten im Bischöflichen Generalvikariat, Dr. Kai Reinhold, um eine Klärung gebeten. Hierzu hat dieser, gemeinsam mit dem Hauptabteilungsleiter für Pastoral und Bildung, Markus Potthoff, Gespräche mit der "Koordinierungsgruppe für den Pfarreientwicklungsprozess" in St. Nikolaus und mit den verantwortlichen Gremien in St. Johann Baptist geführt. Die Vertreter des Bischöflichen Generalvikariates stellten klar:

Pfarrer Norbert Linden wird neben seiner Aufgabe als Pfarrer von St. Nikolaus auch die Leitung der Pfarrei St. Johann Baptist als Pfarradministrator übernehmen. Diese Personalentscheidung ist nicht als Vorentscheidung der Bistumsleitung im Hinblick auf eine anstehende Fusion der zwei Pfarreien zu verstehen, wenngleich sie für die Zukunft auch nicht auszuschließen ist. So wie derzeit alle Pfarreien des Ruhrbistums werden auch in St. Johann Baptist und St. Nikolaus die mittel- und langfristige Ausrichtung der Pastoral wie auch die Sicherung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit im Rahmen der Pfarreientwicklungsprozesse diskutiert und entwickelt. Beide Pfarreien haben den Auftrag, dies auch weiter zu tun. An welchen Schnittstellen es auch eine sinnvolle Zusammenarbeit etwa der Gremien oder der Koordinierungsausschüsse beider Pfarreien geben kann, sollte in den nächsten Monaten diskutiert werden.

Neben Pfarrer Linden soll ein zusätzlicher Priester als Pastor der Gemeinde St. Johann Baptist vor Ort mit der Seelsorge beauftragt werden. Bis diesbezüglich eine Entscheidung getroffen werden kann, wird Pfarrer Linden die priesterliche Begleitung in Altenessen koordinieren.

Pfarrer Linden bedauert die durch die Pfarrnachrichten der Pfarrei St. Nikolaus ausgelöste Irritation. Er freut sich weiterhin auf diese herausfordernde, wenn auch nicht leichte Aufgabe als Pfarradministrator und wird offen auf die Ehrenamtlichen und die Gemeinden in der Pfarrei in Altenessen zugehen. Der Personaldezernent bat die Verantwortlichen in St. Johann und St. Nikolaus darum, Pfarrer Linden vertrauensvoll zu unterstützen, damit er mit Freude an der gemeinsamen Arbeit mit den Gremien und allen Gläubigen Wege suchen kann, um die Frohe Botschaft im Essener Norden in die Zukunft zu tragen. Die besten Wege sind nur im gegenseitigen Vertrauen und gemeinsam unter Beteiligung möglichst vieler Haupt- und Ehrenamtlichen zu finden.

27.10.2016

Norbert Linden, Pfarrer
Dr. Kai Reinhold, Leiter des Dezernates Personal/Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat 

 

 

  

24.09.2016

Aktuelle Entwicklungen

Am 14. und 22. September hat die Koordinierungsgruppe den Vorschlag zur zukünftigen Pfarreigestaltung dem Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und Pastoralteam vorgestellt.

Gleichzeitig wurde der Vorschlag am vergangenen Wochenende in allen Heiligen Messen verlesen und an diesem Wochenende in den Kirchen schriftlich zur Verfügung gestellt, um einer Vielzahl unterschiedlicher Gerüchte über den Vorschlag zu verhindern.

Die Gremien haben den Vorschlag intensiv diskutiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Die Mehrheit der Anwesenden unterstützt die Lösung mit zukünftig einer Kirche in der Pfarrei. Es gibt noch keine Festlegung auf eine bestimmte Kirche, die genaue räumliche Ausgestaltung muss in weiteren gemeinsamen Gesprächen überlegt werden.
Es gibt bislang noch keine genaue zeitliche Planung, wann einzelne Kirchen geschlossen werden. Diese wird noch erarbeitet. Eine kurzfristige Schließung einer Kirche gibt es nicht. Bis 2030 sollen die Ergebnisse aus dem Pfarreientwicklungsprozess umgesetzt werden.

Meinungen, Rückmeldungen, Ideen und Informationen können an die Mitglieder von PGR, KV, Pastoralteam und Koordinierungsgruppe gerichtet werden. Auch die e-Mail Adresse st.nikolaus2030@gmail.com steht zur Verfügung.

 

 

18.09.2016

Entwurf eines Zukunfts-Szenarios für die Pfarrei St. Nikolaus

Der Pfarreientwicklungsprozess wurde im vergangenen Jahr begonnen,

-        weil die Ausgaben der Pfarrei bereits jetzt die Einnahmen übersteigen und der finanzielle Druck zunimmt,

-        weil die Anzahl der Katholiken beständig abnimmt und immer weniger Katholiken regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen und

-        weil die Anzahl der Priester sich bis 2030 halbieren wird.

Mit den bisherigen Konzepten sprechen wir immer weniger Menschen an. Die vorhandenen Strukturen sind für die zukünftige Situation zu groß und zu teuer.

Daher suchen wir nun nach einer Perspektive für unsere Kirche in Stoppenberg, Schonnebeck, Frillendorf und Katernberg, mit der wir trotz deutlich gesunkener finanzieller Mittel eine Kirche gestalten können, in der wir -und die nachfolgenden Generationen- unseren Glauben gemeinsam leben und gestalten können. Wie können wir unter veränderten Bedingungen lebendige Kirche bleiben?

Der Koordinierungskreis hat im Auftrag des Bistums, des Pfarrgemeinderates, des Kirchenvorstands und des Pastoralteams begonnen, mögliche Szenarien zu erarbeiten und zu diskutieren.

Aus den Ergebnissen der Pfarreiversammlung im März wurden im Koordinierungskreis pastorale Leitsätze entwickelt (Worauf kommt es uns an?). Diese lauten wie folgt:
1. In allen Gemeindegebieten müssen Räume zur Verfügung stehen, um Gemeinschaft leben zu können. 
2. Es wird sich für alle etwas verändern. Wir müssen versuchen, Traditionen zu bewahren und Neues zu wagen.
3. Wir möchten uns den Menschen in der Umgebung zuwenden – die Veränderungen nutzen, um neue Wege zu gehen. 
4. Wir möchten die Nähe Gottes erfahrbar machen. Gemeinsame Gottesdienste feiern und verschiedene Möglichkeiten haben, über Gott ins Gespräch zu kommen.

Die finanzielle Situation wurde berechnet und mögliche Einsparungen dargestellt. Dabei wurde deutlich, dass eine „Minimallösung“, das heißt, möglichst viel zu erhalten und wenige Gebäude einzusparen, auf Dauer finanziell nicht tragbar ist. Wir müssen – um 45% unserer Ausgaben einzusparen – die Gebäude in den Blick nehmen, die die meisten Kosten erzeugen, und das sind die großen Kirchen. Es gibt einen sehr geringen Spielraum, um die Kosten nachhaltig so zu senken, sodass das Ergebnis aus dem Pfarreientwicklungsprozess langfristig bestehen bleiben kann.
Die Möglichkeiten aus pastoralen Notwendigkeiten und finanziellen Rahmenbedingungen wurden erarbeitet und daraus - als Zwischenergebnis des Prozesses - ein Zukunfts-Szenario entwickelt, das alle wesentlichen Bedingungen erfüllt:

 

 

Wir erhalten eine historische, große Kirche, die zur gemeinsamen Pfarrkirche umgestaltet wird: St. Joseph, Katernberg.

Es wird an allen bisherigen Standorten Räume geben:

-        In Frillendorf bleibt das Haus Waterfohr weiterhin in der Trägerschaft des Vereins.

-        In Stoppenberg befinden wir uns in Kooperationsgesprächen mit der evangelischen Thomasgemeinde. Die Thomasgemeinde baut ihre Kirche um. Dabei sollen explizit für die katholische Gemeinde Räume entstehen. Lagerräume müssen ggf. zusätzlich geschaffen werden.

-        In Schonnebeck soll das Gemeindezentrum in Vereinsträgerschaft langfristig fortgeführt werden.

-        In Katernberg bleibt das Gemeindezentrum mit integriertem Kindergarten und festen sozialen Einrichtungen als Pfarrzentrum erhalten. Eine Pfarrei benötigt einen nahegelegenen Versammlungsraum für gemeinsame Veranstaltungen, zum Beispiel nach Heiligen Messen an den Hochfesten.  

Der Weg dorthin muss von allen gemeinsam beschritten werden. Ein gemeinsamer Neubeginn in einer neuen Pfarrkirche muss gut vorbereitet sein. Es sollen neue verbindende Angebote in der Pfarrei entstehen und Traditionen aus allen Teilen der Pfarrei bestehen bleiben. Wir möchten als Kirche in den Stadtteilen sichtbar sein.
In den Projektgruppen, die sich aus der Pfarreiversammlung entwickelt haben, wird an neuen verbindenden Ideen gearbeitet.

 

Mithilfe der Rückmeldungen aus Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam wird der Prozess weitergeführt. Das Konzept wird wirtschaftlich und pastoral konkretisiert und verfeinert, und mündet in einem ausführlichen Votum. Dieses wird voraussichtlich Ende 2017 gemeinsam durch Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand beschlossen und an den Bischof weitergeleitet.

 

 

26.06.2016

Der Stand der Dinge

Zur Vorbereitung der wirtschaftlichen Entscheidung mit dem Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes erarbeitet der Koordinierungskreis die zukünftigen Möglichkeiten in unserer Pfarrei. Dies betrifft in erster Linie die räumliche Situation. Im Herbst werden der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand, unterstützt durch das Pastoralteam gemeinsam darüber beraten. Sobald ein Votum verabschiedet ist, wird es in der Pfarrei veröffentlicht.

Parallel dazu werden pastorale neue Ideen und Schwerpunkte entwickelt. Dabei wird weder das Pastoralkonzept neu gestaltet, noch wird die gesamte Pfarrei neu geplant. Die Umbruchsituation wird dazu genutzt, unsere wesentlichen Anliegen als Christen in unserer direkten Umgebung zu benennen, zu diskutieren und passende Angebote dazu zu entwickeln. Dabei können durchaus alte Ideen neu entdeckt werden, oder bestehende Angebote an eine veränderte Umgebung angepasst werden.

Die zahlreichen Themen und Ideen der Pfarreiversammlung wurden kategorisiert und zusammengefasst. Daraus wurde eine gemeinsame Essenz gebildet, die Leitsätze, die uns bei allen weiteren Gedanken und Planungen „leiten“ können:

    1.     Unsere Kirche möchte nah sein – Gemeinschaft erleben vor Ort, Begegnung ermöglichen in allen Stadtteilen.

    2.     Wir wollen gemeinsam Aufbruch gestalten – es wird sich für Alle etwas verändern, wir müssen versuchen Traditionen zu bewahren und Neues zu wagen.

    3.     Wir möchten uns den Menschen der Umgebung zuwenden – neue Wege gehen, offen sein für Andere.

    4.     Wir möchten die Nähe Gottes erfahrbar machen – miteinander sprechen, gemeinsam Gott erleben, einladend sein.

Bei allen Themen, die wir weiter bearbeiten werden, wollen wir diese Leitsätze als Messlatte nehmen, daran prüfen, ob die gesetzten Ziele den gemeinsamen Wünschen und Bedürfnissen der Menschen in der Pfarrei entsprechen.

Ende Mai haben sich zahlreiche Interessierte, die sich schon bei der Pfarreiversammlung gemeldet hatten, zur Weiterarbeit versammelt. Es wurden ca. 20 Themen vorgestellt, die mehrfach genannt wurden, oder schon klar formuliert waren. Acht Gruppen haben sich gebildet und bereit erklärt, an je einem bis drei dieser Themen weiter zu arbeiten. Die Liste dieser Gruppen finden Sie hier.

Wir dürfen sehr gespannt sein, was sich in diesen aus allen Teilen unserer Pfarrei bunt zusammengewürfelten Gruppen entwickeln wird. Und natürlich drängt auch die Frage, was die wirtschaftliche Auswertung der Daten in der Zukunft unserer Pfarrei für Auswirkungen hat.

Dennoch müssen wir uns da noch gedulden. Es macht Sinn, diese Entscheidung mit fachlich kompetenten Menschen und Vertretern der Pfarrei sehr gründlich und in Ruhe vorzubereiten.

Mit den besten Wünschen und Gottes Segen für einen schönen Sommer,

Sabine Wiesweg
für die Koordinierungsgruppe

10. April 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

bei der Pfarrversammlung am 6. März 2016 haben ca. 190 Mitglieder unserer Pfarrei teilgenommen und aktiv mitgearbeitet.

Wir sind begeistert, dass sich so viele Menschen aufgemacht haben zur Versammlung zu kommen, und dass sich eine ehebliche Anzahl derer in Listen zur weiteren Mitarbeit eingetragen haben!

Das Gefühl der Gemeinschaft an dem Sonntag war etwas Besonderes und auch der gemeinsame Gottesdienst in der ungewohnten Umgebung.

Wir haben versucht, aus den vielen Gedanken, die in den sechszehn Arbeitsgruppen festgehalten wurden, Leitsätze zu formulieren.  Einerseits, um die Ergebnisse für alle Pfarreimitglieder sichtbar zu machen, und andererseits, um mithilfe dieser Leitsätze die Gedanken aus der Versammlung in die weitere Arbeit einfließen zu lassen.

Leitsätze:

1.    Unsere Kirche möchte nah sein – Gemeinschaft vor Ort, Begegnungsräume in allen Stadtteilen, Liturgie großräumig denken.

2.    2. Wir wollen gemeinsam Aufbruch gestalten – es wird sich für Alle etwas verändern,  wir müssen versuchen Traditionen zu bewahren und Neues zu wagen.

3.    Wir möchten uns den Menschen der Umgebung zuwenden – neue Wege gehen, offen sein für Andere.  

4.    Wir möchten die Nähe Gottes erfahrbar machen – miteinander sprechen, gemeinsam erleben, einladend sein.

 

Im Rückblick empfinden wir trotz aller Skepsis und Unsicherheit ob der Zukunft ein Gefühl des Aufbruchs, eine besondere Stimmung und Energie. Mit dieser neuen Kraft werden wir weiterarbeiten an den Fragen „Wie wirken sich die wirtschaftlichen Kürzungen auf unsere Pfarrei aus?“ und  „Wie soll unsere Kirche im Jahre 2030 und darüber hinaus aussehen?“.

 

Ihnen und Ihren Familien weiterhin eine schöne Osterzeit,

für die Koordinierungsgruppe,

Antje Koch

 

 

07. März 2016

Großartiges Interesse an der Mitarbeit zur Pfarreientwicklung - alle Erwartungen übertroffen!!

Noch viel mehr Fotos in der Bildergalerie der Pfarrei!

Ca. 190 Personen ließen sich auf das Abenteuer dieser ersten großen Veranstaltung im Rahmen der Pfarreientwicklung in unserer Pfarrei St. Nikolaus ein. Eine sehr beeindruckende Zahl an Menschen, die sich über die bisherigen Entwicklungen, den Anlass des Prozesses und die offenen Fragestellungen informieren konnten. Aufgrund sinkender Kirchenmitgliedszahlen und dadurch fehlender Steuereinnahmen, lassen sich die durch Personal und Gebäude-Erhaltung anfallenden Kosten längst nicht mehr mit den Einnahmen decken. Schon seit einiger Zeit müssen Rücklagen eingesetzt werden. Um dieser Finanzierungslücke entgegen zu wirken, muss dringend gegengesteuert werden. Konkret heißt das: Sparen.

Nutzen wir also die Zeit, die wir noch haben, einen Prozess in Gang zu bringen, in dem wir bewusst, geplant und in Ruhe unsere Zukunft gestalten: wie möchten wir unser Christsein in unserer Kirche / unserer Gemeinschaft in Zukunft leben und gestalten?

Nach einer sehr schmackhaften Suppe gab es in zwei Arbeitseinheiten die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen.

In vier Arbeitsgruppen und zwei Modellen wurde die Idee einer Pfarrei mit zwei oder auch nur einer Kirche überlegt - wie kann das gehen, was wird benötigt, was darf nicht fehlen, würde Neues entstehen, wie kann Bewährtes erhalten werden?

In vier weiteren Gruppen wurde anhand der vier "Grundvollzüge von Kirche" diskutiert, was uns wichtig erscheint, an der Gestaltung von Kirche in der Pfarrei und in der Stadt / den Stadtteilen: zu den Themen Liturgie / Gottesdienste feiern, Verkündigung / Zeugnis geben, Dienst am Nächsten / Nächstenliebe und dem Thema Gemeinschaft leben und gestalten. 

Es gab angeregten Austausch und Diskussionen, die über die Arbeitsgruppen hinaus beim Kaffee-Trinken anhielten.

Der gemeinsame Tag hat mit einem Wortgottesdienst begonnen und endete mit der Eucharistiefeier.

Allen Teilnehmenden einen ganz herzlichen Dank für Ihr Kommen und Ihr Mittun!

Ein besonderer Dank auch an das Team der Boje für die tolle Bewirtung unter deutlich erschwerten Bedingungen!!  

 

Wir werden die Ergebnisse des Tages nun im Koordinierungsteam auswerten und weitere Aktivitäten planen. Der Prozess wird weitergehen, die Diskussionen sind nun angestoßen - wir werden Sie erneut einladen!

Wenn Sie das nächste Mal persönlich eingeladen werden möchten und sich am Sonntag nicht in eine Liste eintragen konnten, senden Sie uns doch eine E-Mail an st.nikolaus2030@gmail.com.

Es grüßt ganz Herzlich,

Sabine Wiesweg

 

 

 

Wie wünschen Sie sich Kirche an dem Ort an dem Sie Leben?
Wie möchten Sie Ihren Glauben leben?

Und Ihr:  Wie wünscht Ihr Euch Kirche in 10 oder 20 Jahren? Was ist Euch wichtig?

Mit viel Kreativität und Zeit möchten wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Denn unsere Gemeinde, unsere Pfarrei – unsere Kirche wird sich weiter verändern.

Und jetzt ist die Zeit, die Weichen so zu stellen, dass die Dinge, die uns wichtig sind, einen Platz finden werden!

Herzliche Einladung zu Austausch und Gespräch bei der Pfarrversammlung:

 

 


Bitte melden Sie sich an, das erleichtert uns die Planung. In den Kirchen liegen Listen aus oder per E-Mail an st.nikolaus2030@gmail.com.

 

 

 

Gebet im Pfarreientwicklungsprozess

Zur Begleitung des Prozesses werden wir dieses Gebet regelmäßig in den Heiligen Messen beten. Die Gebetskarten verbleiben in den Kirchen.

 

Naher Gott,

als Kirche von Essen sind wir unterwegs im Bund mit dir die Zukunft zu gestalten.

Du hast uns dazu mit vielfältigen Gaben und Talenten beschenkt.

Rühre du uns an,

lass uns wach sein für dein Wort und für die Not der Welt.

Vieles ist im Umbruch.

Hilf uns, Lernende zu bleiben und wirksam mitzubauen an der Kirche der Zukunft.

Wir wissen uns gesendet von dir, Gott, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Amen.

29.11.2015

Einladung - gehen Sie mit!

Advent, Einladung zur Besinnung, ganz sicher. Aber doch auch Einladung zum Aufbruch und zum Abenteuer.

Die Texte der Bibel, in denen wir in der Adventszeit lesen, berichten immer wieder von Menschen, die diesen Aufbruch wagen und riskieren, Vertrautes, Bekanntes, Gewohntes hinter sich lassen, um offen zu werden für neue Erfahrungen.

Auch unsere Pfarrei hat sich in den letzten Wochen auf den Weg gemacht, nach  neuen Wegen suchen, um auch im Jahr 2030 in der Gesellschaft noch überzeugte Christen sein zu können und ernst genommen zu werden. Allerdings sind wir damit nicht alleine, sondern alle 43 Pfarreien aus dem Bistums Essen haben sich bereits, oder werden sich sehr bald, mit diesem Thema beschäftigen.

Bis zum Jahr 2017 gilt es, gemeinsam mit möglichst vielen Mitchristen unserer Pfarrei, zu erarbeiten, wie wir im Essener Norden zukünftig Kirche gestalten wollen. Dabei werden die sich verändernden Rahmenbedingungen wie zum Beispiel geringere finanzielle und personelle Mittel und die abnehmende Kirchenbindung ebenso thematisiert, wie die Suche nach innovativen Wegen, damit Kirche eine gute Zukunft hat.

Zu diesem Zweck ist eine koordinierende Arbeitsgruppe gebildet worden, die von Mitarbeitern des Bistums unterstützt wird. In unserer Pfarrei setzt sich dieser Arbeitsgruppe wie folgt zusammen:

·         aus dem Kirchenvorstand Frau Wagner und Herr Goedert,

·         aus dem Pfarrgemeinderat Frau Fleer und Herr Davidheimann,

·         aus dem Pastoralteam unsere Gemeindereferentin Frau Koch und Pastor Jakschik,

·         dazu noch unsere Verwaltungsleiterin Frau Mauerhoefer und unser Pfarrer Herr Linden.

Auf die Verantwortlichen kommt eine Menge Arbeit zu. Los geht es mit einer Bestandsaufnahme, in deren Mittelpunkt die pastorale Aufgabe steht festzuhalten, wie Gemeindeleben in unserer Pfarrei eigentlich aussieht. Auch gilt es, die Immobilien zu erfassen, die der Pfarrei gehören und festzuhalten, wie der Zustand der Gebäude ist und in welchem Umfang diese genutzt werden.

Um zu erfahren, wie unsere katholische Gemeinschaft insgesamt attraktiver werden könnte, möchten wir möglichst viele Menschen einbeziehen. Wir wollen gemeinsam überlegen, wohin wir eigentlich wollen, und auf welche Bestandteile wir beispielsweise nicht verzichten können. Bezüglich der Finanzen solle es nicht vorrangig um Einsparungen gehen, sondern darum, zu überlegen, wie die knappen Ressourcen sinnvoll für die pastorale Arbeit eingesetzt werden können.

Jeder ist eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen und seine Ideen einzubringen. Wer etwas beisteuern möchte, kann sich an die Mitglieder des Koordinierungsausschusses oder auch an das Pfarrbüro wenden.

Darüber hinaus möchte ich Sie bereits jetzt zu einer Pfarreiversammlung im März des nächsten Jahres einladen, bei der wir mit möglichst vielen Mitchristen ins Gespräch kommen und diesen Prozess gemeinsam gestalten wollen. Halten Sie sich daher bitte Sonntag, den 6. März 2016 schon mal frei. Wir werden Sie am Anfang des nächsten Jahres über Details zu diesem Tag informieren.

Ich hoffe auf Ihre Offenheit und Bereitschaft, sich gemeinsam mit vielen Menschen aus der Pfarrei aufzumachen, neue Wege zu entdecken. Mit einem zum Thema Advent und Pfarreientwicklung passenden Text von Andrea Schwarz möchte ich mich von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen einen schönen ersten Advent:

„Eine Verheißung in den Ohren

einen Stern vor Augen

meine Gaben in den Händen

mache ich mich auf den Weg

und weiß nicht

wo ich ankommen werde“

 

Dirk Goedert für die „Koordinierungsgruppe Pfarreientwicklungsprozess“

 

29.11.2015

Hallo zusammen

Hier ist eine neue Seite entstanden und ich wünsche mir, dass es eine sehr lebendige Seite wird!

Sie wird den "Pfarreientwicklungsprozess" begleiten - ein sehr sperriges Wort hinter dem sich eine große Herausforderung verbirgt. Im September-Niko haben Karlheinz Kizina-Hobrecht und Pastor Martin Koopmann eine erste Einführung ins Thema gegeben. Im aktuellen Dezember-Niko gibt es weitere Informationen von Pastor Martin Koopmann. Und oben steht der Text, der heute in allen Gottesdiensten verlesen wurde.

 Auf dieser Seite werde ich - die ich diesen Prozess für Sie begleiten darf - versuchen, alle Informationen zusammenzustellen. Es soll kein verborgener Prozess sein, bei dem ein kleiner exklusiver Kreis sich die "Pfarrei der Zukunft" denkt, sondern ein gemeinsamer Weg, den alle mitgestalten können und sollen!

 

Einen schönen ersten Advent wünscht

Sabine Wiesweg