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Stiftskirche / Karmel Maria in der Not

Die Stiftskirche auf dem Stoppenberg ist seit Jahrhunderten ein weithin sichtbares Wahrzeichen. Von der Äbtissin Swanhild gegründet, wurde die Kirche im Jahre 1074 eingeweiht.

Im 12. Jahrhundert gab es vorübergehend ein Kloster der Prämonstratensinnen. Im Wesentlichen ist der heutige Zustand der Kirche von 1241 erhalten.

Stoppenberg war die größte preußische Landgemeinde um die Wende zum 20. Jahrhundert.

 

Der Stoppenberg selbst ist die einzige größere Erhebung weit und breit. Die Stiftskirche auf der Anhöhe ist seit Jahrhunderten ein weithin sichtbares Wahrzeichen.

 

Da die Entfernung für die dort lebenden Bewohner zum damaligen Essener Damenstift zu groß war, gründete die Äbtissin Swanhild diese Stiftskirche. Geweiht wurde diese im Jahr 1074 durch den Erzbischof Anno II. von Köln, der später heilig gesprochen wurde.

 

 

 

Foto: Corneel Voigt

Im Wesentlichen ist bis heute der Zustand der Kirche von 1241 erhalten. Das ist vor allem den Menschen zu verdanken, die sich in den Nachkriegsjahren für die Beseitigung von Schäden, für die Restaurierung und Konservierung eingesetzt haben.

 

Die Stiftskirche in Essen-Stoppenberg, aus Kohlensandstein erbaut, ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Später wurde die Kirche nach Westen erweitert. Von ursprünglich zwei Türmen ist nur der südliche erhalten.

Die gesamte Ausstattung (mit Ausnahme des Taufsteins und der Pietà) und die Verglasungen sind nach modernen Entwürfen des früheren Essener Dombaumeisters Dr. Heinz Dohmen und des Bildhauers Johannes Niemeier realisiert worden.

 

Gottesdienste

werktags 7 Uhr Hl. Messe

sonntags und an Feiertagen 8 Uhr Hl. Messe

sonntags 16.30 Uhr gesungene Vesper

 

Das Karmelitinnenkloster

Der erste Bischof von Essen, Dr. Franz Hengsbach, legte am 15.  April 1961 den Grundstein zum Bau des Karmelitinnenklosters „Maria in der Not“. Vier Jahre später erfolgte die feierliche Einweihung des Karmel. Dort leben heute zwischen 14 und 18 Schwestern nach der Regel des Karmelitenordens.

Sein Ursprung geht bis auf den Propheten Elija zurück. Der Prophet steht für das im Alten Testament überlieferte Wort: „Es lebt der Herr, vor dessen Angesicht ich stehe“. Der Name des Ordens leitet sich vom Berg Karmel ab. Dort erbaten sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts Einsiedler vom Papst eine Regel für ihr gemeinschaftliches geistliches Leben. In Europa entwickelte sich der Orden weiter und wurde im 16. Jahrhundert durch Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz erneuert.

 

Die Schwestern leben heute in strenger Abgeschiedenheit. Grundpfeiler ihres Alltags sind Schweigen, Feier der Eucharistie, Chorgebet, stilles Gebet, einfache Arbeit sowie fröhlicher Austausch in Stunden der Erholung. So vollziehen sie den Dienst der Anbetung, der Fürbitte, der Stellvertretung und vor allem den Dienst des Zeugnisses für die Existenz des lebendigen, liebenden Gottes, der mitten unter den Menschen wohnt.

 

 

 

Adresse:

Kapitelberg 1

45141 Essen

 

Kontakt und Information:

Schwester Maria

Tel.: (0201) 211467

Fax: (0201) 36578272

 

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